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Fakten und Mythen über Haarausfall
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Mythos: Die für die männliche Glatzenbildung verantwortlichen Gene
stammen von der Mutter.
Fakt: Tatsächlich können die entsprechenden Gene von jedem der beiden
Elternteile auf das Kind übergehen.
Mythos: Der Verlust von etwa hundert Haaren pro Tag ist normal.
Fakt: Dies trifft nur zu, wenn Sie kein MPB haben. Die ausgefallenen
Haare werden schnell durch neue, aus den Follikeln wachsende Haare ersetzt.
Falls Sie jedoch unter MPB-Haarausfall leiden, kann bereits der Verlust der "normalen"
hundert Haare pro Tag ein Grund zur Sorge sein, da viele dieser Haare aus
schrumpfenden Follikeln fallen, wodurch die neuen Haare immer dünner werden und
die Follikel bald nur noch sehr feine Haare hervorbringen können. Am Ende werden
diese Follikel absterben und keine Haare mehr produzieren.
Mythos: Die Zahl der Haar-Follikel lässt sich durch Drogen oder andere
Methoden erhöhen.
Fakt: Nein. Die Zahl und der Durchmesser Ihrer Follikel lässt sich nicht
beeinflussen --
Mythos: Schneiden oder Rasieren des Haars wird es schneller und dicker
nachwachsen lassen.
Fakt: Nein. Haar wächst mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von
etwa 1,25 cm pro Monat. Weil jedes Haar an seiner Basis dicker als an der Spitze
ist, kann es für kurze Zeit nach dem Schneiden dicker erscheinen. Doch
tatsächlich hat das Haareschneiden keinerlei Auswirkungen auf die Dicke der
Haare oder auf die Zahl der aus den Follikeln sprießenden Haaren.
Mythos: Mein Haar wird einfach immer weiter wachsen, wenn ich es nicht
schneide.
Fakt: Falsch. Die Länge hängt vom natürlichen Haarzyklus ab, der bei
jedem Menschen verschieden ist. Je länger die Wachstumsphase, desto länger das
Haar. Bei einer langen natürlichen Wachstumsphase kann Ihr Haar problemlos bis
zur Hüfte hinabwachsen. Ist Ihre Wachstumsphase kürzer, wird Ihr Haar ausfallen,
bevor es diese Länge erreicht. Die Länge Ihrer natürlichen Wachstumsphase wird
bestimmt durch Vererbung und kann durch Ernährung beeinflusst werden.
Mythos: Das Tragen eines Huts verursacht Haarausfall.
Fakt: So lange Sie nicht regelmäßig Hüte tragen, die zu eng sind und so
die Blutzufuhr zu den behindern, wird dies keinen Haarausfall verursachen. Es
können jedoch Haarschäden entstehen durch Schweiß, Schmutz und Hautpartikel, die
die Poren verstopfen.
Mythos: Föhnen verursacht Haarverlust.
Fakt: Falsch. Doch es kann Haar austrocknen, verbrennen und beschädigen.
Das Haar würde dann ausfallen und während der Wachstumsphase durch neues Haar
aus den Follikeln ersetzt werden.
Mythos: Kahlköpfige Männer sind sexier.
Fakt: Beweise für überdurchschnittlich hohe Level von Testosteron oder
verwandten Hormonen bei kahlen Männern gibt es nicht; der Glaube, dass Kahlheit
potenzstärkend sei entbehrt leider jeglicher wissenschaftlicher Grundlage.
Mythos: Zu häufiges Haarewaschen bewirkt Haarausfall.
Fakt: Häufiges Shampoonieren hat weder positive noch negative
Auswirkungen.
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